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Sorgerecht

Was beim Sorgerecht zu beachten ist

Das Recht zur Sorge beinhaltet gleichzeitig die Pflicht, das Kind zu seinem Wohl zu versorgen. Das heißt, in alle Entscheidungen ist auch das Wohl des Kindes einzubeziehen. Dies betrifft viele Lebensbereiche, etwa die Wahl der Wohnung oder die schulische Bildung. Beim gemeinsamen Sorgerecht sollen sich die Eltern über ein gemeinsames Vorgehen zum Wohl des Kindes einigen. Bei Streitigkeit muss unter Umständen das Familiengericht entscheiden.

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Was beim Sorgerecht zu beachten ist

Ihr Kind hat das Recht auf eine verantwortungsvolle Erziehung, die seiner Entwicklung förderlich ist. Sicher gibt es oft unterschiedliche Auffassungen, welche Entscheidung die richtige ist. ein Streit über die Notwendigkeit einer Impfung oder über die Wahl der Schule ist kein Grund ein gemeinsames Sorgerecht zu beenden. Mit entsprechender Beratung und gutem Willen, ist es sicher möglich solche Streitigkeiten beizulegen.

Wenn sich Partner aber nur noch Streiten und Sie sich so gut wie nie einige sind, liegen in der Regel Gründe vor, die den Antrag auf ein alleiniges Sorgerecht rechtfertigen. es ist dem Wohl des Kindes nicht zuträglich, wenn jede Entscheidung ein Urteil vom Familiengericht erfordert.

Es gibt einige Gründe, die Anlass sein sollten das alleinige Sorgerecht zu beantragen, zumindest dafür zu sorgen, dass das Kind beim anderen Partner leben darf.

Schwerwiegende Erziehungsfehler, beispielsweise Tobsuchtsanfälle des Erziehungsberechtigten oder eine staatsfeindliche Erziehung sowie Misshandlungen oder ein Missbrauch, rechtfertigen das alleinige Sorgerecht zu beantragen. Dies gilt auch, wenn das Kind zu Straftaten angehalten wird oder das Umgangsrecht unterlaufen wird, ebenso bei ungenügender Pflege, mangelnder Ernährung und massiver Vernachlässigung.

Das gemeinsame Sorgerecht ist in Gefahr, wenn ein Elternteil sich weigert, das Kind zu Schule zu schicken oder das Kind in einem gefährlichen Milieu, etwa bei Zuhältern leben muss. Manchmal ist aber auch eine Krankheit ein Grund, das Sorgerecht zumindest vorübergehend zu entziehen.

Der Griff nach dem Vermögen des Kindes führt oft lediglich dazu, dass die Vermögenssorge entzogen wird. Wenn medizinische Behandlungen unterbleiben sollen, reicht es meist die Gesundheitsfürsorge dem Jugendamt oder dem anderen Elternteil zu übertragen.