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Pflichtteil

Als erfahrener Rechtsanwalt berate ich zum Pflichtteil

Kindern, Ehegatten und eingetragene Lebenspartner steht ein Pflichtteil zu. Enkel, Urenkel oder die Eltern des Erblassers sind nur pflichtteilsberechtigt, wenn kein Abkömmling den Pflichtteil verlangen kann. Das heißt nicht, dass Sie im Testament den Pflichtteil berücksichtigen müssen. Aber, jeder der Anspruchsberechtigten der nicht zumindest die Hälfte des gesetzlichen Erbes erhält, kann diesen geltend machen. Das kann zu großen Problemen führen, die Sie umgehen, wenn Sie sich beim erstellen des Testaments von mir juristisch beraten lassen.

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Die wichtigsten Informationen zum Thema

Vermeiden Sie es, einem Pflichtteilsberechtigten mehr, als die Hälfte seines gesetzlichen Erbes zu verweigern. Das heißt behalten Sie den Wert des vorhandenen Vermögens im Auge. Berücksichtigen Sie bei Vermächtnissen oder wenn Sie Erbteile vergeben, dass genügend Masse für diesen Personenkreis verbleibt.

Der Anspruch auf die Barauszahlung des Pflichtteils entsteht nicht nur, wenn Sie eine Person enterben. Es genügt, wenn er weniger erbt, als der Pflichtteil wert ist. Wenn Sie als Witwe bei einem Gesamtvermögen von 300.000 Euro ein Haus im Wert von 200.000 Euro dem Tierheim vermachen, verbleiben Ihrem einigen Kind nur 100.000 Euro. Sein gesetzlicher Erbteil hat einen Wert von 300.000 Euro, demnach besteht ein Pflichtteilsanspruch von 150.000 Euro. Er kann also verlangen, dass das Tierheim ihm 50.000 Euro auszahlt.

Es nützt auch nicht immer etwas, wenn Sie den Wert der Erbmasse vor Ihrem Tod durch Schenkungen mindern, denn innerhalb einer Frist von 10 Jahren, besteht ein Anspruch gegen den Beschenkten, einen Ausgleich zu zahlen. Dieser Anspruch schmilzt über diesen Zeitraum jährlich um 10 %. Nach 5 Jahren wird also nur noch die Hälfte des Geschenks berücksichtigt. Geschenke an einen Ehegatten oder Lebenspartner werden aber auf unbegrenzte Zeit eingerechnet. Aber nicht jedes Geschenk löst einen Ergänzungsanspruch aus. Hochzeitsgeschenke oder eine Mitgift werden meist nicht berücksichtigt.

Vielleicht haben Sie aber bereits zu Lebzeiten dem Kind finanziell unter die Arme gegriffen und gehen davon aus, dass damit der Ansprüche abgegolten sind. Dies ist nur der Fall, wenn Sie dies beim Schenken ausdrücklich erwähnt haben.