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Eheliche Wohnung

Was geschieht mit der gemeinschaftlichen Wohnung

Sie haben die Möglichkeit, dass sich beide Partner eine neue Bleibe suchen oder dass einer in der Wohnung verbleibt. Wenn Sie sich nicht einigen können, entscheidet das Familiengericht, wer wohnen bleiben darf. Dabei orientiert es sich daran, wer den größeren Bedarf hat. Die Eigentumsverhältnisse oder wer den Mietvertrag unterschrieben hat, ist zweitrangig.

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Ich beraten und vertreten Sie, wenn es um das Wohnrecht in der Ehewohnung geht

Sie haben Fragen, wie es mit der ehelichen Wohnung weiter geht. Ich berate Sie gerne ausführlich und umfassend.

Ich bin an Ihrer Seite

Die wichtigsten Informationen zur ehelichen Wohnung

Sofern sich die Partner nicht einigen Können, bleibt derjenige in der Wohnung, der einen größeren Bedarf hat, beispielsweise weil er seinen Arbeitsplatz in der Wohnung hat. Auch die Betreuung von Kindern kann den Ausschlag geben, wem das Familiengericht die Wohnung zu spricht.

Wenn die Wohnung oder das Haus alleiniges Eigentum des Partners ist, der auszieht, steht diesem als Entschädigung ein Mietzins zu, der sich den der ortsüblichen Vergleichsmiete orientiert. Gehört die Immobilien beiden gemeinsam, beträgt die Entschädigung lediglich die Hälfte des üblichen Mietzinses.

Bei Mietwohnungen, die gemeinsam angemietet wurden, sind beide Ehepartner verpflichtet, diesen einzuhalten, also weiter die Miete zuzahlen. Nach § 1568a hat der Partner, der alleine in der Wohnung bleiben will, einen Anspruch darauf, mit dem Vermieter einen neuen Mietvertrag abzuschließen. Dieser Anspruch besteht auch, wenn er in der Wohnung verbleibende Partner bisher der alleinige Mieter war.

Eine Pflicht, den Mietvertrag vorzeitig aufzulösen, weil beide Partner ausziehen wollen, gibt es nicht. Auch besteht nur in Ausnahmefällen die Möglichkeit, eine sogenannte Dienstwohnung zu übernehmen, wenn der Partner, der im entsprechenden Dienstverhältnis steht, auszieht.