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Vaterschaft

Leiblicher und rechtlicher Vater

Der leibliche Vater ist der Mann, der das Kind gezeugt hat. Er ist genetisch mit dem Kind verwandt. Der rechtliche Vater zählt im juristischen Sinn als Vater, muss aber an der Entstehung des Kindes nicht beteiligt sein. Im rechtlichen Sinn ist ein Ehemann immer der Vater der in der Ehe geborenen Kinder. Auch Adoptivväter sind rechtliche Väter.

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Ich berate und vertrete Sie in Berlin, wenn es Probleme mit der Vaterschaft gibt

Haben Sie Zweifel der leibliche Vater eines Kindes zu sein? Streben Sie an rechtlicher Vater zu werden? Ich helfe Ihnen gerne.

Ich bin an Ihrer Seite

Alles zum Thema Vaterschaft

Sie sind automatisch vor dem Gesetz der Vater jedes Kindes, das Ihre Frau in der Ehe zur Welt bringt. Sie haben das Recht, die Vaterschaft anzufechten, wenn Sie nachvollziehbar belegen können, dass Sie nicht der Vater des Kindes sein können, etwa weil Sie zeugungsunfähig sind. Ein heimlich erstelltes Abstammungsgutachten ist weder erlaubt noch kann es als Beweis herangezogen werden.

Wenn das Kind noch vor der rechtskräftigen Scheidung, aber nach Einreichung des Scheidungsantrages geboren wird und ein anderer Mann bis spätestens ein Jahr nach der Geburt des Kindes die Vaterschaft anerkennt und sowohl die Kindesmutter als auch der (Ex-)Ehemann dem zustimmt, gilt dieser Mann als leiblicher und rechtlicher Vater.

Wird ein Kind innerhalb von 300 Tagen nach Scheidung geboren, so gilt es als ehelich, wenn der frühere Ehemann der Mutter die Vaterschaft anerkennt oder durch das Gericht ihn als Vater feststellt.

Ein leiblicher Vater kann nicht immer eine Vaterschaftsanerkennung erzwingen. Wenn die Mutter verheiratet ist und Sie sowie der Ehemann die Ehelichkeit des Kindes anerkennen, hat der wirkliche Vater in der Regel keine Chance, seine Vaterschaft durchzusetzen.

Nach § 1600 BGB ist zwar auch ein Mann berechtigt, die Vaterschaft anzufechten, wenn er an Eides statt versichert, der Mutter des Kindes während der Empfängniszeit beigewohnt zu haben, aber die Frau kann dies bestreiten.

Solange im rechtlichen Sinn eine Vaterschaft besteht, ist eine Anerkennung nicht wirksam. Das Kind kann aber durch aus seinerseits auf Feststellung der Vaterschaft klagen, denn es hat einen Anspruch darauf, seinen leiblichen Vater zu kennen.

Übrigens kann ein Mann, der einer künstlichen Befruchtung mit dem Samen eines anderen Mannes zugestimmt hat, die Vaterschaft eines ehelichen Kindes, das aus dieser hervorgegangen ist, nicht anfechten