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Zugewinnausgleich

Als erfahrener Rechtsanwalt helfe ich Ihnen gerne, den Zugewinn zu ermitteln

In der Ehe ist es regelmäßig unerheblich ist, wer welchen Gewinn erwirtschaftet. Jeder verfügt über sein eigenes Vermögen. Im Fall der Scheidung ist der gemeinsam erwirtschaftete Gewinn aber wichtig, denn auf Antrag und sofern nichts anderes vereinbart wurde, muss dieser gerecht aufgeteilt werden.

Dabei ist zu klären, weles Vermögen in den Zugewinn fällt und wie dieser auszugleichen ist.

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Ich beraten Sie in Berlin zum Thema Zugewinnausgleich

Manchmal ist es es nicht einfach, den Zugewinn zu ermitteln, denn nicht jeder Geldfluss ist zu berücksichtigen.

Ich bin an Ihrer Seite

Die wichtigsten Informationen zum Zugewinnausgleich

In der Theorie ist der Zugewinnausgleich einfach. Es geht um die Differenz zwischen dem Anfangsvermögen und dem Endvermögen der Partner. Wer mehr Gewinn gemacht hat, muss einen entsprechenden Teil an den anderen abgeben. Problematisch ist, dass die Eheleute selten einen “Eröffnungsbilanz” zu Beginn der Ehe anfertigen. Das Anfangsvermögen ist daher nicht immer eindeutig zu ermitteln. Im Zweifel wird davon ausgegangen, dass kein Vermögen vorhanden war. Das Anfangsvermögen beträgt als 0 Euro.

Manchmal erscheint der Ausgleich auch ungerecht. Angenommen ein Partner hat bei der Eheschließung 50.000 Euro und bei der Scheidung noch 20.000 Euro Schulden. Sein Gewinn beträgt also 30.000 Euro, von diesem steht seinem Partner 15.000 Euro zu. Der Partner kam mit 100.000 Euro Vermögen in die Ehe und hat nun noch 90.000 Euro. Er hatte also einen Verlust von 10.000 Euro. Davon muss sein Partner 5.000 Euro übernehmen. Damit ist der verschuldete Teil verpflichtet, einen Ausgleich von 20.000 Euro an den vermögenden Partner zu zahlen. Beide haben nach dem Ausgleich einen Gewinn von 10.000 Euro gemacht. Ein Partner hat nun 10.000 Euro weniger Schulden, der andere 10.000 Euro mehr Guthaben.

Kompliziert wird der Zugewinnausgleich besonders dann, wenn das Vermögen aus Immobilen besteht oder wenn einer der Kompliziert wird der Zugewinnausgleich besonders dann, wenn das Vermögen aus Immobilen besteht oder wenn einer der Partner geerbt beziehungsweise eine Schenkung erhalten hat. Die Wertermittlung ist in diesen Fällen oft kompliziert. Auch kommt es darauf an, ob ein Geschenk tatsächlich nur einem Partner zusteht. Häufig bekommen Eheleute zum Start in die Ehe größere Geldsummen oder ein Haus übereignet. Es stellt sich die Frage, ob beispielsweise der Vater der Braut das Geschenk seiner Tochter übereignet oder den Eheleuten gemeinsam.

Unerheblich ist letztendlich, ob eine Immobilie den Partnern gemeinsam gehört oder ob diese nur zum Vermögen eines Partners zählt. Steht sie im gemeinsamen Besitz, wird ihr Wert zu gleichen Teilen aufgeteilt, gehört sie nur einem, muss er einen entsprechenden Ausgleich leisten.

Ein häufiger Streitpunkt sind Lebensversicherungen und Lotteriegewinne. Eine Kapitallebensversicherung muss beim Zugewinnausgleich berücksichtigt werden, ein Gewinn ebenfalls. Wenn die Versicherung als Rente ausgezahlt wird, gehört Sie zum Versorgungsausgleich.

Wichtige Informationen zum Zugewinnausgleich