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Erbrecht

Grundlage des Erbrechts

Die Einzelheiten des Erbrechts regekt das GBG, es ist aber ein Grundrecht nach Artikel 14 GG. Es bildet die juristische Grundlage für den Übergang von Vermögenswerten beim Tod einer Person auf eine oder mehrere andere Personen.

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Die wichtigsten Informationen zum Thema

Da Gesetz legt eine konkrete Erbfolge fest. Diese ist aber oft nicht gewünscht. Ein Sohn bekam beispielsweise einen beträchtlichen Betrag, um eine Wohnung zu kaufen, die Tochter hat bisher nichts erhalten. Im Erbfall sollte geklärt sein, ob der Sohn ein vorweggenommenes Erbe erhielt und die Summe daher bei der Aufteilung berücksichtigt werden muss.

Vielfach bestehen Pflichteilsansprüche, obwohl ein Erblasser die betreffende Person nicht ausdrücklich enterbt hat. Dies ist der Fall, wenn das Erbe laut Testament einen geringeren Wert aufweist als die Höhe des Pflichtteils. Beispiel: Der Pflichteil hat einen Wert von 50.000 Euro, das Erbe besteht aus einem Haus im Wert von 30.000 Euro, da eine hohe Hypothek darauf liegt.

Leibliche Nachkommen haben bis auf wenige Ausnahmen immer einen Anspruch zumindest die Hälfte des gesetzlichen Erbteils bekommen. Es ist dabei unerheblich, ob die Abkömmlinge aus einer außerehelichen Beziehung, einer vorherigen Ehe oder der aktuellen Ehe stammen. Auch spielt es keine Rolle, wenn der Erblasser keinen Kontakt mit den Kindern hatte.

Stiefkinder zählen nicht als Abkömmlinge, wohl aber Adoptivkinder. In der Praxis kommt es daher oft vor, dass Kinder, die sich wie Geschwister fühlen im Erbfall unterschiedlich behandelt werden. Nun kommt es in der Patchworkfamilie darauf an, ob ein Kind von der Ehefrau oder dem Ehemann mit in die Ehe gebracht wurde.

Was zu beachten ist

Hilfe, wenn Sie Schulden erben

In Deutschland gilt ein Erbe als angenommen, wenn man nicht innerhalb von 6 Wochen nach Kenntnis des Erbfalls (in der Regel nach dem man vom Tod des Erblassers erfahren hat) ausschlägt. Es kann schon früher angenommen werden, wenn der Erbe beispielsweise durch den Verkauf eines Autos aus der Erbmasse anzeigt, dass er sich als Erbe ansieht.

Sofern das Erbe nicht angenommen wird, kann es durch eine Erklärung gegenüber dem Nachlassgericht ausgeschlagen werden. Im anderen Fall besteht die Option ein Nachlassinsolvenzverfahren zu beantragen.

Wer beides unterlässt ist für die Schulden des Erblassers verantwortlich und muss diese auch aus dem Privatvermögen bezahlen.