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Wohngeld

Das Wohngeld soll der Sicherung des angemessenen und familiengerechten Wohnens dienen.

Antragsberechtigt ist grundsätzlich jeder Mieter oder Eigentümer einer selbst genutzten Wohnung. Ausgenommen davon sind jedoch Empfänger von Arbeitslosengeld II, Sozialgeld und Sozialhilfe.

Das einschlägige WohngeldGesetz sieht vor, dass nicht die komplette Mietzahlung des Mieters oder der Kapitaldienst des  Eigentümers bei der Berechnung des Wohngeldes berücksichtigt wird. Die Höhe des Zuschusses ist vielmehr von der Anzahl der Haushaltsmitglieder abhängig, wobei nach sog Mietstufen Höchstbeträge zu berücksichtigen sind. 

Neben diesen Wohnungskosten ist das Gesamteinkommen der Haushaltsmitglieder mit zu beachten und für alle zu berücksichtigende  Frei- und Abzugsbeträge zu ermitteln.

Damit wird das Gesetz dann auch für den Fachmann unübersichtlich.

Die eigentliche Rechenformel stellt § 19 WohnGG mit 1,08 x (M - (a + b x M + c x Y) x Y EUR bereit.
M ist die monatliche Miete oder Kapitaldienst; Y das monatliche Gesamteinkommen; a,b und c sind nach der Anzahl der zuberücksichtigenden Haushaltsmitglieder unterschiedliche Werte die sich aus der Anlage 1 des WohnGG ergeben.

Was zu Sicherung eines angemessenen Wohnraus gedacht war, wird so für jeden interessierten Laien zum Problem.
Wenn Sie zu Unrecht kein Wohngeld erhalten haben - lassen Sie sich beraten.