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Scheidungsverfahren

Für das gerichtliche Scheidungsverfahren gelten mit dem Gesetz über das Verfahren in Familiensachen [...] (FamFG) seit dem 01.09.2010 neue Verfahrenbestimmungen:

Die tatsächlichen Voraussetzungen für eine Scheidung sind jetzt im Bürgerlichen Recht (BGB) geregelt; das Ehegesetz gilt nicht mehr; Veränderungen hat es auch im Bereich der Folgesachen einer Scheidung, wie Unterhalt gegeben.

Voraussetzung für eine Scheidung ist zunächst, dass die Ehe zerrüttet ist. Eine Zerrüttung wird bei einem einjährigen Getrenntleben vermutet, wenn kein Ehepartner die Ehe fortführen will. Unwiderleglich wird die Zerrüttung nach drei Jahren Trennung vermutet, so dass eine Scheidung in der Regel auch erfolgt, wenn ein Partner an der Ehe festhalten will.

Das Scheidungsverfahren beginnt mit einem Scheidungsantrag durch einen Anwalt an das zuständige Gericht.

Mit dem Scheidungverfahren wird der Versorgungsausgleich (Verteilung von Rentenansprüchen) durchgeführt. Auf Antrag werden auch die weiteren Folgesachen mit behandelt.

Das Scheidungverfahren endet nicht mehr mit einem Scheidungurteil, sondern mit einem Scheidungsbeschluss.